Siegward Gier (Opa Sigi) – Ein Leben für die Musik

„Nichts als Musik im Kopf!“ ist der Titel eines Buches von Barbara Hamann. Gemeint war W. A. Mozart. Wenn ich auch weit davon entfernt bin, mich mit diesem Genie zu vergleichen, so haben wir doch beide gemeinsam, dass die Musik eine entscheidende Rolle in unserem Leben spielte. Obwohl ich Unterrricht an verschiedenen Instrumenten genossen habe, möchte ich mich doch als ausgesprochenen Autodidakten bezeichnen mit einer gewissen Vorliebe für die sogenannte leichte Muse.

In meiner Kindheit habe ich meine Eltern und Geschwister mit meiner „Klimperei“ oft zur Verzweiflung gebracht, und meinen Klavierlehrer frustriert, wenn ich mal wieder seine gestellten Aufgaben nicht fehlerfrei vorspielen konnte, weil ich statt dessen oft 4 - 5 Stunden am Klavier gesessen und Schlager gespielt hatte. So war der Weg zur Tanzmusik vorgezeichnet, und als ich nach einer „Ehrenrunde“, wegen der mir meine Eltern das Musizieren verboten, dann doch noch mein Abitur baute, konnte ich mich den „Blue Stars“ anschließen, mit denen ich ein paar Jahre in den rheinischen Metropolen herum tingelte und mein Lehrerstudium finanzierte. Während des Studiums hatte ich die Gelegenheit, mein Chorleiterexamen zu machen und konnte in den folgenden Jahren als Leiter von Jugend- und Männerchören davon profitieren.

Nach der Auflösung der Blue Stars spielte ich ein paar Jahre in wechselnden Formationen, bis ich mich Ende der sechziger Jahre der BB-Combo anschloß, die weit über die Grenzen unserer Vaterstadt Aachen hinaus bekannt und beliebt war. Aus dieser Zeit habe ich ein Tonband mit Live-Aufnahmen gerettet, bearbeitet und digitalisiert (siehe BB-Combo).

Ebenso habe ich aus der Zeit als Leiter eines Männerchors noch eine Anzahl von Live-Mitschnitten von Konzerten, die ich gerne mit anbiete (siehe Humor-Harmonie).